Lanz Bulldog

Von den Kindern wird er nur liebevoll „Lanzi“ genannt. Das liegt wohl daran, dass dieser ihnen einerseits zwar wegen seines ganz besonderen Sounds Ehrfurcht einflößt, sie andererseits aber auch geduldig mit einem angehängten Plattenwagen über das Museumsgelände kutschiert.


Und wie findet man eine solche Treckerrarität?


Ohne den richtigen Riecher geht es wohl nicht. Kurz gesagt, wir entdeckten dieses gute Stück unter einem Strohhaufen in einer Gutsscheune in der Nähe von Rendsburg. Dort hatte er – fast vergessen – über viele Jahre einen Dornröschenschlaf gehalten. Noch am Fundort (vor der Scheune!) wurde der Glühkopf mit einer alten Lötlampe beheizt und….er sprang an. Nach verhältnismäßig kurzer Verhandlung erwarben wir diese Trecker-Legende. Die Quittung lautet auf „500,00 DM für Schrottmaschine“. Das war 1978.


Bis auf grundlegende Restaurierungsarbeiten am Motor, Kühler etc. und neue (alte) Reifen lässt das Äußere unseres „Lanzi“ noch den Fundzustand erkennen. Das macht wohl auch seinen besonderen Charme aus. Außerdem ist er unser unverzichtbares Zugpferd für die Dampflokomobile und für unsere Besucherkinder.


Und nicht zu vergessen: Wer möchte kann mit und auf ihm auch den beliebten „Wiker Lanz-Bulldog-Führerschein“ erwerben.